Frauenmärz-2020

1920 wurde Groß-Berlin geschaffen. Berlin verschmolz mit den umliegenden Dörfern, Gemeinden und Städten zu einer Megametropole mit fast vier Millionen Einwohner_innen. 100 Jahre später blickt die Stadt auf eine wechselvolle Geschichte und sieht sich weiterhin vielen Herausforderungen von damals gegenüber. 

Der Frauenmärz 2020 begibt sich auf eine Zeitreise in die 1920er-Jahre und stellt Berlinerinnen aus Vergangenheit und Gegenwart vor. In Berlin erkämpften sich Frauen Wege zu Bildung, Emanzipation und Freiheit. Bis heute sind sie maßgeblich mitverantwortlich für die Entwicklung der Stadt zu einer modernen Metropole.

frauenmaerz-2020-slogan

+ + + Aus aktuellem Anlass bleiben unsere bezirklichen Kultureinrichtungen in Tempelhof-Schöneberg vom 13. März bis einschließlich 19. April 2020 geschlossen. Viele Veranstaltungen des Frauenmärz müssen daher ausfallen und werden ggf. zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt. Wir bitten um Verständnis! +++

SO 01 |
16:00

Ladies only!

STEINWAY & DAUGHTER

Hommage an Komponistinnen des Jazz

Marion Schwan (Saxophon) und Amelie Protscher (Piano) präsentieren in sechster Folge eigene Arrangements unbekannter, spannender Werke von Jazz­musikerinnen.

Eine Veranstaltung der Frauen- und Gleich­stellungs­beauftragten in Kooperation mit BEGiNE – Treff & Kultur für Frauen e.V. 

Ort: BEGiNE, Potsdamer Straße 139, 10783 Berlin

FR 06 | 19:30

Eröffnung

Festrede: Elke Hannack, Stellvertretende Bundesvorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes, u.a. verantwortlich für Frauen- und Gleichstellungspolitik

Musik vom Schöneberger Kammerorchester unter der Leitung von Sabine Wüsthoff mit Stücken der Komponistinnen Lauren Bernofsky (*1967) und Vivienne Olive (*1950)

Katja Dittrich aka Katja Berlin, Autorin und Kolumnistin aus Berlin, präsentiert ihre humorvollen Infografiken

Kabarett Korsett gibt einen Einblick in das  Jubiläumsprogramm »25 Jahre mit Witz und Biss«

Ort: Gemeinschaftshaus Lichtenrade, Lichtenrader Damm 198–212 (Eingang Barnetstraße), 12305 Berlin

SO 08 | 11:00

Eine Veranstaltung der SPD Schöneberg

Cinema Rouge: Bomb­shell, Drama USA 2019

Der Film schildert die wahre Geschichte der Fernsehmoderatorinnen Gretchen Carlson und Megyn Kelly sowie weiterer Frauen, die für den konservativen Fernsehsender Fox News arbeiten.

2016 reichte Gretchen Carlson Klage wegen sexueller Belästigung gegen Roger Ailes ein, den Chef von Fox News. Megyn Kelly und weitere Frauen von Fox News schlossen sich der Klage an. Roger Ailes gehörte zum Wahlkampfteam von Richard Nixon, war später Berater von Nixon, Ronald Reagan und George Bush senior und baute 1996 den TV-Sender Fox News auf, dessen CEO er auch wurde. Gretchen Carlson entsprach als ehemalige Miss America dem Schönheitsideal von Ailes und Fox News, die bevorzugt weiße, blonde und schlanke Frauen einstellten. Carlson gilt mit ihrer Klage als Wegbereiterin der MeToo-Bewegung.

Anschließend Diskussion mit der Berliner Bundes­tags­abgeordneten Cansel Kiziltepe: Was hat sich seit MeToo eigentlich in Deutschland verändert?

Nur mit Anmeldung unter: spdschoeneberg@gmail.com

Ort: Kino Xenon, Kolonnen­straße 5–6, 10827 Berlin 

MI 11 | 18:30

Eine Veranstaltung des CDU-Bezirks­verordneten Patrick Liesener

Die Politik braucht Frauen:
Wie man Frauen für Politik begeistern kann

Frauen sind in der Politik unter­repräsentiert: in Bund, Ländern oder Bezirks­parlamenten. Der Anteil an Politikerinnen stagniert. Wie sich das ändern lässt, diskutieren wir mit der Autorin, Heraus­geberin, Bundes­tags­abgeordneten und ehemaligen Spitzen­kandidatin Elisabeth Motschmann MdB sprechen.

Moderation: Patrick Liesener

Ort: Rathaus Schöneberg, Fraktionssitzungssaal der CDU, Raum 3055

 

MI 11 | 19:30

Eine Veranstaltung der SPD Schöneberg

Frauen­stamm­tisch

mit Melanie Kühnemann-Grunow, MdA, und weiteren Gästen zum Thema Bildung und Digi­talisierung in lockerer Atmosphäre mit gemütlichem Ausklang.

Der Begriff Digi­talisierung ist in aller Munde. Wir wissen, dass es ohne nicht mehr geht und sehen im Wandel viele Chancen und manchmal auch Risiken. Doch was genau bedeutet das für das Thema Bildung? Wo stehen wir in Berlin? Wo wollen wir noch hin? Welche Potenziale gilt es noch zu heben? Wie sieht unser Plan für die Zukunft aus?

Wir bitten um Anmeldung per E-Mail: martina_sommerfeld@gmx.de oder Tel. 0170-2413513

Ort: Kreisbüro der SPD Tempelhof-Schöneberg, Crellestraße 48, 10827 Berlin

DO 12 | 19:00

Blüten der Zwanziger Jahre

Gabriele Tergit – Berlins erste Gerichtsreporterin

ENTFÄLLT LEIDER!

»Seit ich neunzehn Jahre alt war, hatte ich für Zeitungen geschrieben.« Davor hatte sie die Soziale Frauenschule von Dr. Alice Salomon besucht, in Kinderhorten gearbeitet und nebenbei noch das Abitur gemacht, um zu studieren und erfolgreich zu prmovieren. Die Berlinerin Gabriele Tergit revolutionierte die Gerichtsreportage und schrieb sensationelle Romane über Berlin, wie es wirklich war: »Käsebier erobert den Kurfürstendamm« und »Effingers«, die neu herausgegeben wurden von Nicole Henneberg.

Lesung und Gespräch mit Nicole Henneberg und Silvia Höhne 
Moderation: Sibylle Nägele

Ort: Schöneberg Museum, Hauptstraße 40/42, 10827 Berlin

SA 14 | 19:00

Es muss immer weitergehen! Emanzipation, Auftrag und Generation

ENTFÄLLT LEIDER!

In der szenischen Lesung treten Frauen der Vergangenheit und Gegenwart theatral in Dialog. Sie alle beschäftigt die Rolle und Situation der Frau. Über die Generationen hinweg verflechten sich die Erwartungen, Prognosen, Forderungen nach Selbstbestimmung und Gleich­berechtigung zu einem kontrastierenden weiblichen Mosaik, bei dem nicht immer sofort zu erkennen ist, aus welchem Jahrzehnt sie stammen.

Erarbeitet von Dr. Katharina Kretzschmar (Museen Tempelhof Schöneberg) und Laura Hagemann und Meriel Brütting (Berlocken Theaterkollektiv)

Ort: Rathaus Schöneberg, Marlene-Dietrich-Saal (Kinosaal)

DI 17 | 20:00

Gayle Tufts: AMERICAN WOMAN

Solo-Abend mit Lesung, Comedy und Musik

ENTFÄLLT LEIDER!

Gayle Tufts beobachtet mit scharfem Blick, mit viel Humor und Feingefühl nicht nur ihr Leben als Amerikanerin in Deutschland, sondern auch ihre alte Heimat. Sie schildert Alltag und Angewohnheiten im Land der unbegrenzten Möglichkeiten, erzählt vom Heimweh nach dem New York der 1980er-Jahre, vom wiedererwachten politischen Engagement angesichts der Präsidentschaftswahl, von ihrer Liebe zur Tagesschau, über Frischluft und Birkenstock.
Frech und funny, intelligent und informativ, einfach »Sonderklasse!«, wie das Magazin »Der Spiegel« unlängst befand.

Eine Veranstaltung der Stadtbibliothek Tempelhof-Schöneberg

Ort: Bezirkszentral­bibliothek »Eva-Maria-Buch-Haus«, Götzstraße 8/10/12, 12099 Berlin

DO 19 | 9:00

Eine Veranstaltung von Melanie Kühnemann-Grunow, MdA

Führung durch das Abgeord­neten­haus von Berlin

Die Lichtenrader Abgeordnete Melanie Kühnemann-Grunow, MdA, lädt ins Abgeordneten­haus von Berlin ein, das auch am 7. März tagt. Erkunden Sie bei einer Führung das Abgeordneten­haus von Berlin, besuchen Sie den Plenarsaal und diskutieren mit Frau Kühnemann-Grunow über moderne Frauen­politik und die Idee eines Paritäts­gesetzes.

Eine weitere Führung wird bereits am 5.3., um 9.00 Uhr angeboten. Anmeldung für den 5.3. bis zum 25.2. und für die Führung am 19.3. bitte bis zum 10.3.2020 buero@melanie-kuehnemann.de oder unter Tel. 030-470 50 27

Ort: Abgeordnetenhaus Berlin, Nieder­kirchner­straße 5, 10117 Berlin

DO 19 | 19:00

Die schwarze Fee

Krimi-Lesung mit Kerstin Ehmer

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Berlin tanzt auf dem Vulkan. Glitzernde Tanzpaläste, wilde Partys, Drogen, sexuelle Freizügigkeit – dei deutsche Hauptstadt gilt zur Zeit der Weimarer Republik als eine der aufregendtsen Städte Europas. Mittendrin Kommissar Ariel Spiro, den zwei Giftmorde ins russische Milieu führen. Und dann ist da noch Nike, seine große Liebe, die ihn um Hilfe bei der Suche um ihren Freund Anton bittet. Unversehens geraten beide in einen Strudel aus Politik und Gewalt.

2017 erschien mit »Der weiße Affe« Kerstin Ehmers erster Kriminalroman und ihr erster Fall mit Kommissar Spiro. »Die schwarze Fee« ist der zweite Band, der uns wieder in das Berlin der 1920er-Jahre führt.

Ort: Schöneberg Museum, Hauptstraße 40/42, 10827 Berlin

DO 19 | 19:00

Ausstellung vom
20.3.–24.5.2020

Marianne Werefkin-Preis 2020

Ausstellung der zehn nominierten Künstlerinnen Eröffnung

ENTFÄLLT LEIDER!

Die Ausstellung zeigt aktuelle Werke von zehn in Berlin lebenden Künstlerinnen, die für den Marianne Werefkin-Preis 2020 nominiert wurden. Der Preis wird alle zwei Jahre vom Verein der Berliner Künstlerinnen 1867 e.V. vergeben. Seit 153 Jahren engagiert sich der Verein für die gleichberechtigte Teilhabe von Künstlerinnen in der Kunstwelt.

Es stellen aus: Barbara Breitenfellner (Preisträgerin), Kerstin Drechsel, Harriet Groß, Aneta Kajzer, Rona Kobel, Anna Lehmann-Brauns, Mara Loytved-Hardegg, Rebecca Raue, Fiene Scharp, Nanaé Suzuki.

Kuratiert von Dr. Anna Havemann.

Eine Kooperation mit dem Verein der Berliner Künstlerinnen 1867 e.V.

Rahmenprogramme finden Sie terminnah auf den Webseiten der Kommunalen Galerien. Zur Ausstellung wird ein Vermittlungsprogramm für Schulklassen angeboten.

Eine Veranstaltung der Kommunalen Galerien

Ort: Haus am Kleistpark, Grunewaldstraße 6–7, 10823 Berlin

DO 19 | 19:30

Eine Veranstaltung von Bündnis 90/DIE GRÜNEN Tempelhof-Schöneberg

Podiums­diskussion: Frauen & Digitalisierung – (k)ein lustvolles Verhältnis?

ENTFÄLLT LEIDER UND WIRD ZU EINEM SPÄTEREN ZEITPUNKT NACHGEHOLT!

Bietet der digitale Wandel die Chance, mehr Gleichberechtigung von Frauen und Männern zu verwirklichen? Viele Frauen nehmen das so wahr und doch profitieren Frauen und Mädchen nicht gleichermaßen von der digitalen Bildung wie Jungen und Männer. Was hält sie ab? Wie kann sich das ändern? Zum Schluss wollen wir einen Blick auf eine neue Entwicklung bei den großen digitalen Technologieunternehmen werfen: das Entstehen von innerbetrieblichen Protesten. Was ist der Anlass?

Mit Lisa Paus, MdB, Laura Sophie Dornheim (LAG Netzpolitik) und Jasmin Heermann (Frauennetzwerk dmw).

Moderation: Elisabeth Kiderlen

Ort: Rathaus Schöneberg, Goldener Saal

FR 20 | 15:00

Workshop zur Sonder­ausstellung:

Hinter der Kamera – Jüdische Foto­grafinnen

ENTFÄLLT LEIDER!

Die Sonder­ausstellung Hinter der Kamera im Rahmen der Ausstellung WIR WAREN NACHBARN beleuchtet die Biografien von zehn Fotografinnen. Im Workshop werden diese Fotografinnen vertiefend vorgestellt – mit ihren Leben und ihren Arbeiten. Zugleich wird ihr Schaffen im kulturellen und zeithistorischen Kontext betrachtet, wobei auch Bezüge zu männlichen Kollegen hergestellt werden.

Es wird auf die schwierige Situation der Überlieferung der Arbeiten von Fotografinnen eingegangen. Des Weiteren wird begleitend filmisches Material einbezogen.

Anmeldungen bitte bis zum 10.3.2020 unter 030-90277 2838 oder unter projekt@wirwarennachbarn.de

Dauer 3 Stunden

Eine Veranstaltung von WIR WAREN NACHBARN

Ort: Rathaus Schöneberg, Ausstellungs­halle WIR WAREN NACHBARN

SA 21 | 11:00

Musikalische Matinée zum Frauenmärz 2020

Gespräch, Performance und Musik

ENTFÄLLT LEIDER!

Mit Kopf und Herz zu neuen Standards: Die Musik­ päda­ goginnen des Kestenberg ­ kreises Maria Leo, Frieda Loebenstein und Charlotte Pfeffer mit der Musik­ wissen­schaftlerin Dr. Anna-Christine Rhode-Jüchtern sowie Felicitas Eickelberg (Pn), Theda Weber-Lucks (Voc), Myriam Doumi (Voc, Elec), Breeda CC (Voc, Puppen)

In Zusammenarbeit mit der Leo Kestenberg Musikschule und der Internationalen Leo Kestenberg Gesellschaft, Leitung: Theda Weber-Lucks

Ort: Haus am Kleistpark, Konzertsaal, Grunewald­straße 6–7, 10823 Berlin

SA 21 | 15:00

Objektivierte Tagträume

Atelierbesuch

ENTFÄLLT LEIDER!

Die Künstlerin Astrid Roeken hat einen besonderen Blick auf die Welt: Sie stellt Gesuchtes und Gefundenes, historische Haushalts­gegen­stände und Alltags­dinge auf verblüffende Weise zusammen, komponiert Neues.
»In alten, scheinbar nutzlosen und unbrauchbaren Gegenständen sieht sie deren Neubestimmung in anderen Sinnzusammenhängen. Mit ihrer Kunst führt sie ihre Fundstücke zurück ins Leben und stellt sie geradezu spielerisch gegen die Gier der Vergänglichkeit.« Mirka Wolf

Die Teilnahme ist begrenzt. Anmeldungen bitte unter s.naegele@medienautoren.de, Tel. 01522–7181579

Eine Veranstaltung der Dezentralen Kulturarbeit

Ort: Crellestraße 27, VH, Souterrain, 10827 Berlin

SA 21 | 18:00

Eine Veranstaltung der Fraktion DIE LINKE

Frauen World Café: Gleich­berech­tigung und Gleich­stellung. Was bedeutet das heute?

Wir laden Sie/Euch ein, persönliche, berufliche und politische Erfahrungen in das World Café ein­zubringen und mit uns Ideen für weibliche Perspektiven in Tempelhof-Schöneberg zu entwickeln. Für Essen und Trinken wird gesorgt sein.

Ort: Senioren­frei­zeit­stätte Rudolf-Wissell-Haus, Alt-Mariendorf 24–26, 12107 Berlin

SA 21 | 19:00

Tango Nuevo

ENTFÄLLT LEIDER!

Die spanischen Cellistinnen Maria R. Mascarós Ferrer und Patrycia de la Fuente Lorenzo interpretieren gemeinsam mit Gerhard A. Schiewe am Akkordeon ausgefeilte Arrangements in ungewöhnlicher Besetzung.

Eintritt frei, Spenden sind willkommen

Eine Veranstaltung der Dezentralen Kulturarbeit

Ort: Nachbarschaftshaus Friedenau, Holsteinische Straße 30, 12161 Berlin

SO 22 |
12–15:00

»Das private ist politisch!«
Von der ersten zur neuen Frauen­bewegung

Stadtführung mit Claudia v. Gélieu/FRAUEN­TOUREN

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Die Spurensuche beginnt am ersten Frauenprojekt im heutigen Schöneberg. Dabei wird mehr als 100 Jahre Frauengeschichte nachgegeangen. Vorgestellt werden die Protagonistinnen, ihre Forderungen und ihr Wirken. Gefragt wird nach Kontinuitäten und Brüchen, Gemeinsamkeiten und Unterschieden. Und überprüft wird, was im öffentlichen Raum an Frauen erinnert.

Die Stadtführung endet an der »Begine«, wo im Anschluss ein Literaturcafé zu Christa Wolf stattfindet.

Die Teilnahme ist begrenzt, Infos und Anmeldung unter frauentouren@t-online.de, Tel. 030–626 16 51

Treffpunkt: U-Bahnhof Eisenacher Straße, Ausgang Schwäbische Straße

DI 24 | 20:00

Raison und Resilienz – Weibliche Literatur

LESEBÜHNE mit Jacinta Nandi, Misheel Enkh-Amgalan, Amira Zarari, Vivien Mügge und Edna Grewers

ENTFÄLLT LEIDER!

»Manch eine wird, das sage ich, in künftigen Zeten an uns denken.«
Sappho, griechische Dichterin (ca. 613-580 v.u.Z.)

Bis in die heutige Zeit hinein dominiert vor allem der männliche Erfahrungs­horizont nicht nur in der Literatur, sondern auch in vielen anderen Bereichen des alltäglichen und weniger alltäg ­lichen Lebens. Sechs Poetinnen aus der Berliner Poetry Slam- und Lese­bühnen­szene drehen dies um, an einem literarischen Abend über das Leben aus weiblichen Perspektiven.

Moderation: Marie Geissler

In Zusammenarbeit mit der Stadt­bibliothek Tempelhof-Schöneberg

Ort: Mittelpunkt­bibliothek Schöneberg, Hauptstraße 40, 10827 Berlin

DO 26 | 19:00

Berlin als Metropole – das sind 100 Jahre unglaublicher Ent­wicklungen! Mit unglaublichen Frauen!

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Hören Sie dazu Gedichte und Geschichten der Autoren­gruppe LIT: Astrid Bartel, Holger Geister, Rotraud Hellhake, Eva Jagnow, Evelyn Lenz, Ursula Schorsch, Ute Seiderer, Dr. Gerhard Weil und Ute Malkowsky-Moritz (Leitung und Moderation).

Ort: Stadt­teil­bibliothek Marienfelde, Marienfelder Allee 107/109, 12277 Berlin

FR 27 | 19:30

33 Um­drehungen

Bekannte und vergessene Hits rund um das Jahr 1933

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Mit dem Machtantritt der Nationalsozialisten wurden viele Komponist_innen und Interpret_innen der populärsten deutschen Schlager in die Emigration getrieben oder inhaftiert. Andere gefielen den National­sozialisten und profitierten von der Zeit. Die Bardomaniacs erzählen diese Geschichte(n) mit ihrer Musik.

Bardo Henning – Akkordeon, Gesang
Cornelia Ottinger – Saxophon, Gesang
Andreas Kohlmann – Perkussion, Gesang

www.bardomaniacs. de

Eine Veranstaltung der Dezentralen Kulturarbeit

Ort: Rathaus Schöneberg, Louise-Schroeder-Saal

FR 27 | 20:00

25 Jahre mit Witz und Biss

»Kabarett Korsett« feiert 25-jähriges Bühnenjubiläum

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Vor 26 Jahren ist das Kabarett Korsett im Rahmen des Frauenmärzes, unter der damaligen Leitung des Kulturstadtrates Klaus Wowereit, als Volkshochschulkurs entstanden. Im März 1995 präsentierten sie dann ihr erstes Bühnenprogramm »Die Mutprobe«.

Das Kabarett Korsett bringt eigene Texte und Lieder zu Themen aus Politik, Gesellschaft und der Skurrilität des Alltags mit Spott und viel Spielfreude auf die Bühne.

Kartenvorbestellungen sind erwünscht: 030 / 284 385 79 Carla Cygon oder
kabarett-korsett@gmx.de Petra Tschorn.

Ort: Gemeinschaftshaus Lichtenrade, Lichtenrader Damm 198–212 (Eingang Barnetstraße), 12305 Berlin

SA 28 | 15:00

Die vergessenen Schrift­stel­lerinnen

Zum 165. Geburtstag von Dora Duncker

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Um 1900 gehörte Dora Duncker (28.3.1855–9.10.1916) zu den wichtigsten Schrift­stellerinnen Berlins. In ihren Romane portraitierte sie Frauen und thematisiert so die Rolle der Frau in der Gesellschaft. Vollkommen zu Unrecht ist Dora Duncker, die aus der gleichnamigen Verlegerfamilie stammte, heute fast vergessen. Auch ihr Grab auf dem Alten Zwölf-Apostel-Kirchhof in Schöneberg ist verschwunden. 2018 haben die Kirchhöfe im Rahmen der Reihe »Die Frauen auf den Kirchhöfen« an die Stelle ihres ehemaligen Grabes einen Gedenkstein gesetzt.
Die Journalistin Maria Ebert hat 2019 eine Biographie über Dora Duncker veröffentlicht.

Vortrag mit Maria Ebert und Lesung mit Silke Jensen

Eine Veranstaltung der Zwölf-Apostel-Kirchhöfe

Ort: Kapelle Alter Zwölf-Apostel-Kirchhof, Kolonnenstraße 24-25, 10829 Berlin

SA 28 | 18:00

25 Jahre mit Witz und Biss

»Kabarett Korsett« feiert 25-jähriges Bühnenjubiläum

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Vor 26 Jahren ist das Kabarett Korsett, im Rahmen des Frauenmärzes, unter der damaligen Leitung des Kulturstadtrates Klaus Wowereit, als Volkshochschulkurs, entstanden.

Kartenvorbestellungen sind erwünscht: 030 / 284 385 79 Carla Cygon oder
kabarett-korsett@gmx.de Petra Tschorn.

Ort: Gemeinschaftshaus Lichtenrade, Lichtenrader Damm 198–212 (Eingang Barnetstraße), 12305 Berlin

SA 28 | 19:00

Das schwarze Notizbuch

Ein lyrisch-musika­lisches Theater­stück von und mit
»Zwei Frauen im Anzug«

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Ein Tag im März, Mitte der 1920er-Jahre. Die beiden Cousinen Lou und Jomi helfen ihrem Onkel Max Lüders, der mit dem Romanischen Café einen berühmten Treffpunkt für die Berliner Kunstszene betreibt. Wie von den meisten Frauen ihrer Generation wird von Lou und Jomi erwartet, dass sie gute Ehefrauen und Mütter werden. Heimlich träumen sie jedoch von einer Karriere als Schauspielerin und als Schriftstellerin.
An diesem denkwürdigen Tag im März finden sie unter einem der Mamortische ein kleines, schwarzes Notizbuch. Lou und Jomi ahnen noch nicht, was dieser Fund für Folgen haben wird.

Das Duo »Zwei Frauen im Anzug« (Sasha Sophie  Halm & Julia de Boor) gründete sich vor sieben Jahren und trat bisher mit szenischen Krimilesungen vor das Berliner Publikum. In diesem Jahr beschäftigen sich die beiden Schauspielerinnen im Rahmend es Frauenmärzes mit Biografien der 1920er-Jahre, mit dem außergewöhnlichen Moog Theremini (einem elekronischen Musikinstrument, das damasl erfunden wurde), dem Cello und der Frage: Was hat sich für Künstlerinnen in den letzten 100 Jahren verändert? Erleben Sie eine inspirirende Zeitreise mit elektronischen und klassischen Klängen.

Dauer: 90 Minuten, inkl. Pause

Eine Veranstaltung der Dezentralen Kulturarbeit

Ort: Rathaus Schöneberg, Marlene-Dietrich-Saal (Kinosaal)

SO 29 | 14:30

Stadt­spazier­gang mit Live-Musik

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Das letzte Jahrhundert hat eine wechselvolle Frauengeschichte: Vom Kampf für Frauenrechte über den schmerzlichen Verlust von Rechten und ihrer Verfechter_innen in der NS-Zeit bis zum Wiederaufbau in Ost- und West-Berlin. Im vereinigten Berlin gibt es neue Dynamiken der Emanzipationsgeschichte.
Die Stadt­soziologin Dr. Iris Wachsmuth und die Sängerin Maria Christina laden zu einer musikalischen Zeitreise mit sieben Stationen durch Tempelhof-Schöneberg.

Die Teilnahme ist begrenzt. Anmeldungen bitte unter maria.spiessberger@gmail.com

Dauer ca. 2,5 Std.

Der Treffpunkt wird bei Anmeldung bekanntgegeben.

SA 29 | 16:00

25 Jahre mit Witz und Biss

»Kabarett Korsett« feiert 25-jähriges Bühnenjubiläum

ENTFÄLLT LEIDER!

Vor 26 Jahren ist das Kabarett Korsett, im Rahmen des Frauenmärzes, unter der damaligen Leitung des Kulturstadtrates Klaus Wowereit, als Volkshochschulkurs, entstanden.

Kartenvorbestellungen sind erwünscht: 030 / 284 385 79 Carla Cygon oder
kabarett-korsett@gmx.de Petra Tschorn.

Ort: Gemeinschaftshaus Lichtenrade, Lichtenrader Damm 198–212 (Eingang Barnetstraße), 12305 Berlin

DI 31 | 19:00

Lehrerinnen-Zölibat in Literatur und Wissen­schaft

Silke Schütze und Dr. Katharina Bieler im Gespräch

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Bis weit in das 20.­Jahr­hundert galt in Deutschland der Lehrer­innen-Zölibat. Frauen, die im Schuldienst arbeiten wollten, mussten auf eine Ehe verzichten. So steht auch die junge Lehrerin Lene aus Silke Schützes Roman »Wir nannten es Freiheit« vor der schwierigsten Entscheidung ihres Lebens. Entstanden ist die Idee zu ihrer Hauptfigur nach ihrer Recherche im Archiv der Museen Tempelhof-Schöneberg und der Lektüre von Katharina Bielers Buch »Im Preußischen Schuldienst«, das ihr hilfreiche Einblicke in Arbeitsverhältnisse und Berufsbiografien von Schöneberger Lehrerinnen ermöglichte.

Musikalisch begleitet wird der Abend von der Berliner Akkordeo­nistin Barbara Klaus-Cosca.

Ort: Schöneberg Museum, Hauptstraße 40/42, 10827 Berlin