Frauenmärz - Impressum
Eröffnungsfest 2012
...und so geht es weiter!
Frauenmärz Bilder
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Film    >Audre Lorde<  Berlin 1984 - 1992

Audre Lorde

war eine bedeutende afro- amerikanische Schriftstellerin und Ikone der lesbisch feministischen Bewegung in den USA. Durch eine Gastprofessur kam sie 1984 nach Berlin und stärkte und beeinflusste auch die hiesige feministische Bewegung. Ein neuer biographischer Film von Dr. Dagmar Schulz, der auch auf den 62. Internationalen Filmfestspielen im Panorama Programm gezeigt wird. Es gibt ein anschließendes Gespräch mit der Filmemacherin und Natasha Kelly, Zentrum für Transdisziplinäre Geschlechterstudien, Humboldt Universität.

Eintritt frei!
Ort: Theatersaal   ufaFabrik   Viktoriastraße 10-18   12105 Berlin








Lesung   Zeugin der Toten  

Spuren eines quälend langsamen Todes, Blutlachen wie Seen, Hände, die verzweifelt Halt suchen. Judith Kepler hat viel gesehen. Sie wird gerufen, wenn die Spurensicherung geht. Sie macht aus Tatorten wieder bewohnbare Räume. Sie ist ein Cleaner. In der Wohnung einer grausam ermordeten Frau begegnet sie ihrer eigenen Vergangenheit. Die Tote kannte Judiths Geheimnis: als Kind in ein Heim, Herkunft unbekannt, immer im Schatten dabei, die Staatssicherheit. Als Judith beginnt Fragen zu stellen, gerät sie in das Visier mächtiger Gegner. Elisabeth Herrmann liest aus ihrem neuen Buch. Eine Kooperationsveranstaltung mit dem TKK-Tempelhofer Kunst- und Kulturverein und der Stadtbibliothek Tempelhof-Schönberg.  

Eintritt frei!
Ort: Bezirkszentralbibliothek   Eva-Maria-Buch-Haus   Götzstr.8/10/12   12099 Berlin






Film & Diskussion   Hüllen - von der Freiheit selbst zu entscheiden

Die Frauenbeauftragte, Ursula Hasecke, lädt zusammen mit der Fach AG Mädchen und junge Frauen zur Präsentation des Films >Hüllen<  ein. Der Film erzählt die besondere Familiengeschichte von drei muslimischen Frauen über drei Generationen im Spannungsfeld kultureller, religiöser und politischer Überzeugungen. Im Mittelpunkt steht Emel Zeynelabidin, die als Ehefrau und Mutter von sechs Kindern den ersten islamischen Kindergarten in Deutschland gründete und nach über 30 Jahren entschied, das Kopftuch abzulegen. Die Regisseurin Maria Müller erzählt diesen Emanzipationsprozess sensibel und vielschichtig. Emel Zeynelabidin, wird anwesend sein und für eine anschließende Diskussion mit dem Publikum zur Verfügung stehen.  

Eintritt frei!
Ort: Kinosaal   Rathaus Schöneberg   John-F.-Kennedy-Platz   10820 Berlin






Ausstellung     Litauen: Menschen und Städte im Land des Bernsteins

... ins Bild gesetzt
von


Claudia Quakies
.






Sie werden begrüßt durch: Jutta Kaddatz, stellvertretende Bezirksbürgermeisterin und Bezirksstadträtin für Bildung, Kultur und Sport;
sowie Gudrun Landau Leiterin der Albert-Einstein-Volkshochschule.
Jaqueline Lorenz
erzählt Märchen und Rainer Volkenborn umrahmt die Eröffnung mit Bandoneonmusik. Eine Veranstaltung der Albert-Einstein-Volkshochschule Tempelhof-Schöneberg.  

Eintritt frei!
Ort:
VHS Galerie  Barbarossaplatz 5  10781 Berlin  1.OG






Märchen      Die kleine Meerjungfrau - mal anders als Andersen

Nur die Meerhexe kennt die Wahrheit über die kleine Meer- jungfrau.

Sie weiß, warum die Meer- jungfrau ihr wahres Wesen verleugnet. Es geht nicht um den Prinzen, denn diesmal bekommt die Meerjungfrau den Prinz. Er passt nicht zu ihr. Aber sie will es sich nicht eingestehen. Sie veranstaltet die absurdesten Dinge, um ihr Bild vom Traumprinzen weiter aufrecht zu erhalten. Komisch-tragisch. Kommt ja nicht nur im Märchen vor! Aber wer ist es, der am Ende stirbt? Gruselig-ernst erzählt von Birgit Hägele.

Gesang: Bianca Geburek, Birgit Hägele, Anna-Maria Paschos  

Eintritt frei!
Ort: Goldener Saal 
Rathaus Schöneberg  John-F.Kennedy-Platz  10820 Berlin






Finissage    Sehende Hände - eine Ausstellung 

Können Blinde malen?

Das hat sich Silja Korn immer wieder gefragt, seit sie als 12-Jährige ihr Augenlicht verlor. Besuchen Sie ihre Ausstellung und nutzen Sie die Gelegenheit, sich selbst als Nichtsehender malend zu erfahren. Begrüßung durch Franziska Schneider, Behindertenbeauftragte Templehof-Schöneberg.  

Eintritt frei!
Ort: Café Nachbarschaftsheim Schöneberg e.V.  
Holsteinische Straße 30 · 12161 Berlin






Lesung  
Lassen Sie mich durch, ich bin Mutter:
von Edeleltern & ihren Bestimmerkindern



Eine Realsatire der taz-Journalistin Anja Maier über das Kind als Statussymbol und Lebensinhalt einer neuen urbanen Elterngeneration in den Szenevierteln unserer Republik. Nicht immer politisch korrekt aber urkomisch berichtet.  

Eintritt frei!
Ort:
Mittelpunktbibliothek Schöneberg   Hauptstraße 40 · 10827 Berlin






Vortrag & Diskussion
Verdienen Sie was Sie verdienen? - Frauen verdienen mehr! 
Equal Pay Day

Im Rahmen der Kampagne des Equal-Pay-Day-Forums hat die Frauenbeauftragte Ursula Hasecke folgende Expertinnen eingeladen:

Hannelore Buls hält das Einführungsreferat für das EPD-Forum in Berlin, Dr. Karin Tondorf berichtet darüber, "Wie können Frauen prüfen, ob sie gerecht entlohnt werden?"; Alexa Wolfstädter - verdi Bundesverwaltung, ist Expertin in den Themen: Diskriminierungsfreie Tarifverträge, Entgeltgleichheit, Frauengleichstellungspolitik. Es schließt sich eine von Dr.Simone Real - Referentin für Frauen- und Familienpolitik im Sozialverband Deutschland e.V. moderierte Diskussionsrunde mit dem Publikum an.

Begrüßung durch die Bezirksbürgermeisterin Tempelhof-Schönebergs, Angelika Schöttler.  

Eintritt frei!
Ort:
Casino    Rathaus Schöneberg John-F.-Kennedy-Platz   10820 Berlin

Der >Tag für gleiche Bezahlung<  hat seinen Ursprung in den USA. Der Equal Pay Day wurde dort 1966 durch das >National Committee on Pay Equity< (NCPE) ins Leben gerufen, mit dem Ziel, auf die ungleiche Bezahlung zwischen Männern und Frauen, insbesondere auch afroamerikanischen Frauen, hinzuweisen und die Lohnkluft zu beseitigen. Eine Mitgliedsorganisation des NCPE, initiierten 1988 die >Red Purse Campaign<, um mit roten Tasche auf die bestehenden Entgeltunterschiede hinzuweisen. Diese Idee wurde in Deutschland aufgegriffen. Seit dem sind am Equal Pay Day vor allen Dingen Frauen mit roten Taschen im Straßenbild und besoders am Brandenburger Tor, zahlreich anzutreffen. Die roten Taschen sollen für >rote Zahlen< stehen und dafür, dass Frauen >weniger in der Tasche< haben als Männer.
2012 fällt der Equal Pay Day auf den 23. März.






Nacht-Klang-Konzert

>Triphonia< - Frauenlieder des Mittelalters  &
>iMAGIEnAIRe<

Die alte Dorfkirche von Tempelhof ist ein unbekanntes Kleinod. Sie ist 800 Jahre alt und idyllisch gelegen im Alten Park am Reinhardt- platz.


Lehnen Sie sich zurück und lauschen Sie dem Gesang und dem Klang von Harfe, Psalter, Flöte, Fidel, gespielt von Amanda Simmons, Gaby Bultmann, Leila Schöneich Triphonia - Frauenlieder des Mittelalters.

So wie: iMAGIEnAIRe. Da liegt Magie in der Luft, wenn die Kosmopolitin
Cathrin Pfeifer voller Lebenslust und Poesie ihr Akkordeon spielt. Im Zusammenklang mit dem virtuosen Cellisten Sonny Thet

Eintritt frei!
Ort:
Dorfkirche Tempelhof   Reinhardtplatz   12103 Berlin




--- 18. März Sonntag   --- 17 Uhr ---


Lesung   LIT - Es geht auch anders

Sie sind schon seit Jahren ein fester Bestandteil des Frauenmärzes, die Autorengruppe LIT (Literatur in Tempelhof): Helga Gensow, Rotraud Hellhake, Eva Horn, Evelyn Lenz, Gaby Scholz, Ursula Schorsch, Ute Seiderer, Ingrid Walter, Käthe Wetzel, Dr. Gerhard Weil sowie Ute Malkowsky-Moritz, Moderation und Leitung der Veranstaltung.  

Eintritt frei!
Ort: Salon der Leo Kestenberg Musikschule  Alt-Mariendorf 43  12107 Berlin





Diskussion   Wa(h)re Schönheit?
                      >Ladies only!<

Nasenkorrektur, Brustvergrößerung, Augenlifting und Fettabsaugen - alles machbar, so einfach wie ein Friseurbesuch. Aber wenn etwas schief geht? Wer haftet? Aufklärung und gesundheitlicher Verbraucherschutz ist unabdingbar. Diskutieren Sie mit Mechthild Rawert, MdB, Mitglied des Gesundheitsausschusses, und Susanne Mauersberg, Referentin Gesundheitspolitik der Verbraucherzentrale Bundesverband.  

Eintritt frei!
Ort:
BEGINE · Treffpunkt & Kultur für Frauen e.V.   Potsdamer Straße 139 · 10789 Berlin





Vernissage   Heim_Spiel  Tempelhof-Schöneberg

Das Frauenmuseum Berlin e.V. möchte sich dauerhaft in der Stadt etablieren. Neben den bewährten Ausstellungen in der Kommunalen Galerie, soll es zweimal im Jahr eine Ausstellung mit Künstlerinnen aus einem Berliner Bezirk geben. Tempelhof-Schöneberg startet mit dem ersten Heim_Spiel. Die beteiligte Künstlerinnen setzen sich mit dem Begriff >Heim< auseinander:
Sabine Beyerle, Kyoko Murayama (Malerei), Trudy Dahan, Christine Kisorsy (Fotografie), Anke Eilergerhard (Skulptur), Esther Ernst (Zeichnung/Installation), Nora Fuchs, Susanne Kienbaum, Gabriele Regiert (Installation) Birgit Knappe (Bildhauerei/Installation) Ev Pommer (Skulptur), Karina Pospiech (Video).
Zu sehen Montag bis Freitag 10 - 18 Uhr.  

Eintritt frei!
Ort:
Galerie im Rathaus Tempelhof   Tempelhofer Damm 165   12099 Berlin






Stadtteilspaziergang  
>Damals war's< - Geschichten aus dem alten West-Berlin

Wir begegnen der wechselvollen Geschichte rund um das Rathaus Schöneberg. Damals wie heute ein Symbol der freien Welt, war es Sitz der ersten Regierenden Bürgermeisterin. Nicht weit entfernt, das Sendehaus des RIAS, die >Stimme der freien Welt<. Und nicht zu vergessen, die Schönebergerin: Hildegard Knef. Begeben wir uns mit Barbara Müller auf politische Spurensuche, was von der Frontinsel noch vorhanden ist.  

umsonst & draußen!
Treff: U-Bahnhof Rathaus Schöneberg   Carl-Zuckmayer-Brücke  
10825 Berlin






Kabarett Korsett    Bühnenstürmer

Auch im 17.Bühnenjahr werden sie wieder >Bühnenstürmer<sein, ... wissen genau wie >Kommunikation< funktioniert, passen auf die >Uhrzeit<auf und freuen sich auf >die Zigarette danach< Vorbestellungen sind dringend erwünscht! Leitung: Dorothee Wendt. Eine Veranstaltung der Albert-Einstein-Volkshochschule Tempelhof-Schöneberg.

Kartenreservierung Tel. 765 03 643  oder frauenstimmen-online@gmx.de  

Eintritt frei!
Ort
: Gemeinschaftshaus Lichtenrade   Lichtenrader Damm / Ecke Barnetstraße 12305 Berlin






Führung  
Frauengeschichten in Schöneberg - von Inken Baller bis Hedwig Dohm

Die Frauengeschichten, die Sie zwischen Winterfeldtplatz und Landwehrkanal erfahren könnten, passen nicht in eine Stadtführung. Gerhild Komander macht einen Anfang. Die Sporthalle am Winterfeltdplatz, die an die Weltklasse-Leichtathletin Lili Henoch erinnert, baute Inken Baller mit Hinrich Baller. Vorbei am Verfassungsgerichtshof des Landes Berlin und dem Pallasseum anstelle des Berliner Sportpalasts erreichen wir die Potsdamer Straße. Deren Frauengeschichte beginnt mit Lina Morgenstern und endet keineswegs mit Barbara John. Dazwischen >liegen< die Kämpfe um Frauenwahlrecht und Lehrerinnenausbildung, Kindergarten und Kita. Eine Veranstaltung der Albert-Einstein-Volkshochschule Tempelhof-Schöneberg.  

KOSTENPFLICHTIG!!!!!!!!!!!!!   - 5EUR -
Anmeldung VHS Tempelhof-Schöneberg
(030) 90277-3000; Fax: (030) 90277-8944      KursNR TS11.05B

Treff:
Goltzstraße 29 (am Winterfeldtplatz)  vor dem Gemeindehaus der
St. Matthiaskirche   10781 Berlin






Musical   >Altes Eisen<

Die Spielerinnen und Spieler von Deutschlands ältestem Seniorentheater, gegründet 1980, bringen es wieder auf die Bühne:

>Altes Eisen< - ein Musical über den immer währenden Wunsch nach Großer Liebe und über die Suche nach Ersatzteilen für die müder werdenden Knochen. Vorauseilendes Gelächter und hinterherhinkendes Nachdenken wird garantiert.

Schnell Karten kaufen, letztes Jahr waren die Shows ausverkauft!

Karten 9,-Euro
ermäßigt 6,- EUR 

Ort: Theatersaal   Viktoriastr. 10-18  
12105 Berlin






FingerFood   Women In The Dark

Mit den Fingern essen, was das Auge nicht sehen kann?!

Unternehmen Sie mit Freunden oder der Familie für 2 Stunden einen Ausflug in eine andere Welt.

Das Dunkelrestaurant NOCTI VAGUS hält für den Frauenmärz ein spezielles Angebot bereit. - 19EUR -

Bis zu 8 Personen können an einem Tisch gebucht werden und Köstlichkeiten der mehrfach ausgezeichneten Küche genießen.
Ertasten Sie die Gegenstände auf dem Tisch. Begeben Sie sich in die Obhut einer blinden Kellnerin und informieren Sie sich über das Thema Blindheit und Sehbehinderung und das NOCTI VAGUS als Integrations-Fachbetrieb. Reservierung  74 74 91 23 oder per mail kontakt@noctivagus.de 
Bitte beachten Sie die Zeitumstellung!  

Ort:
Dunkelrestaurant & Dunkelbühne NOCTI VAGUS   
Saarbrücker Str. 36 - 38    10405 Berlin






politische Tagesfahrt   Ladies only!

Lernen Sie das politische Berlin kennen. Diskutieren mit der Bundestagsabgeordneten Mechthild Rawert im Reichstagsgebäude zu aktuellen politischen Themen, besichtigen Sie das Willy-Brandt-Haus und lassen sich durch die neue Ausstellung im Tränenpalast führen. Abgerundet wird das Programm durch eine abendliche Schifffahrt. Für das leibliche Wohl ist gesorgt!
Anmeldungen bitte bis einschließlich:
12.03.12
an das Wahlkreisbüro
Mechthild Rawert, Friedrich-Wilhelm-Str. 86, 12099 Berlin, Tel: 720 13 884
oder per Mail: mechthild.rawert@wk.bundestag.de  

umsonst & draußen!
Treff:
wird bekannt gegeben!






Improvisationstheater   drei -- zwei -- eins -- los! 

Die ImproTanten: 11 spielwütige Frauen und ein Pianist. Jeder Abend ein einmaliges Erlebnis, jede Figur nur im Hier und Jetzt, jeder Satz neu und für diesen Moment und jede Melodie, jedes Lied eine einzigartige Komposition. Wir improvisieren vor Ihren Augen und mit Ihrer Hilfe. Sie locken uns aus der Reserve, Sie geben vor, was dann doch ganz anders kommt. Mit Ihrer Hilfe erleben wir, was uns gemeinsam bewegt ...

Die ImproTanten -- Bettina-Maria Sunderhoff, Charlotte Neef, Cornelia Winter, Doris Baskici, Freya Funk, Heike Manleitner, Rebecca Schwarz, Regina Hermann, Stella Seitz, Ulrike Amoore, Ulrike Czerny Der Pianist -- Felix Engelmann Leitung -- Dorothee Wendt

Eine Veranstaltung der Albert-Einstein-Volkshochschule Tempelhof-Schöneberg.  

Eintritt frei!
Ort
: Theodor-Heuss-Saal   Rathaus Schöneberg   John-F.-Kennedy-Platz   10820 Berlin





Dies ist das Programm für 2012!

Ute Knarr-Herriger & Melanie KühnemannDie Vorbereitung war wie immer sehr spannend!
Durch eine befreundete Gebärdensprachlerin und dem Mitwirken bei anderen Veranstaltun- gen, an denen ganz selbstverständlich Menschen mit anderen Befähigungen teilnehemen, entstand der tiefe Wunsch, den diesjährigen Frauenmärz mit diesem Schwerpunkt >wir sind alle anders< zu begehen.

Ute Knarr-Herriger